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Mai 2022

 

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Da ich hier bei den Falken zum ersten Mal sehr hautnah Eierlegen und Brutbeginn miterlebe , stellte sich mir die Frage, wie es die Natur oder hier Mama Turmfalke schafft, das gleichzeitige Schlüpfen der Küken zu erreichen. Sie legt ja in jedem Fall nicht alle 3-5 Eier gleich nacheinander. Zwischen 2 Eiablagen können auch schon mal 2-3 Tage vergehen.Um diese Zeit auszugleichen benutzt die Natur nun einen genialen Trick :

Nachdem ein Ei -gelegt- ist, stoppt in ihm die embryonale Entwicklung ( es sei denn, dass es sogleich bebrütet wird ) So hält die Falkin während der Eiablagezeit die Eier nur mäßig warm und erst wenn alle Eier gelegt sind, beginnt sie mit der "richtigen" Brut. Damit erreicht sie, dass alle Küken etwa zum gleichen Zeitpunkt schlüpfen und gleiche Chancen im Futterduell haben.



 

Bei den Buntspechten würde in jedem Fall "Mord und Totschlag" im Bau herrschen, wenn das älteste Küken gegenüber dem Zuletztgeschlüpften 8 Tage Entwicklungsvorsprung hätte. Bei dieser Gelegenheit sollen aber wirklich einmal die Kinderstuben von Rabenkrähen und Mäusebussarden Erwähnung finden. In deren Nestern geht es bei Futterrangeleien eher diszipliniert, fast schon liebevoll zu. Hauen und Stechen aus Futterneid sah ich kaum.

    Die Eisvögel sollen sich sogar nach jedem Happen in einer Reihe hinten anstellen

                                                   
----Wer weiß--- ??

 

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Die Falkin sieht man jetzt unermüdlich bei der Brut. Heute konnte ich beim Wenden der Eier einen kurzen Blick auf auf einenTeil des Geleges werfen. Braune Eier mit dunklen Flecken...somit auch korrekt eingefärbt !!

 

Ihn traf ich heute in höchster Aufregung an. Irgendetwas feindseliges hatte er ausgemacht

 

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Was für ein Schock...nach dem tristen Falkendomizil jetzt ins " Dschungelcamp "
Ein Uhugelege und Rupfplatz in einem,  in dem der junge Uhu herumstapft... vielleicht um noch einen Bissen zu finden.  Die Mutter wacht diskret im Hintergrund über ihr Kleines.


 

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Das Weibchen legt 2-5 Eier. Nach einer Brutdauer von 32 - 36 Tagen folgt eine
Nestlingszeit von 30 - 45 Tagen Der Junguhu dürfte ca 2-3 Wochen alt sein. Dem Kleinen ist wohl so ganz alleine ziemlich langweilig.

 

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Eine, wie es sich für "Steinbruchumfeldbewohner" gehört:
                          
Mauereidechse

 

Die Dorngrasmücke, kleiner Gesell--großes Konzert--

 

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Um sich Gehör zu verschaffen trällert sie gerne von hoher Warte
                         -hier vom Ansitz des Bussards -


 

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Immer wieder steigt sie zudem senkrecht in die Luft, flattert wie ein Kolibrie und
                            schmettert ihr Lied vom Himmel herab.


 

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Bei meiner heutigen Stippvesite am Falkenhof vertrat der Falkenpapa wohl gerade seine Partnerin für einen kurzen Augenblick. Außerdem hatte sich in der Nachbarschaft ein Gast zum Probesitzen eingeschlichen.

 

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Die Taube wurde jedoch sogleich mit viel Geschrei vertrieben.

 

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Ob das passt ?? " Junge Eichkatzen spielen an einem gespaltenen Baum.
                          Vielleicht ist dort auch ihr Nest.


 

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Die kleinen werden von einigen Zecken geplagt

 

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Einige Tage später  nimmt der Wollknäuel allmählich Uhuform an.
     Unter dem Pflaum deutet sich bereits ein Federkleid an.


 

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Die mächtigen Schwingen lassen sich bereits erahnen.
Auch die kräftigen Läufe sind schon zu erkennen.


 

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Im und über dem Steinbruch tauchen von Zeit zu Zeit auch andere "Räuber" auf

 

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Ein Rotmilan

 

Der Mäusebussard hatte sich auf dem Steinschlagschutzgitter niedergelassen und beobachtete intensiv das Treiben im Uhugelege.. Vielleicht in der Hoffnung sich einmal bei der Eule revangieren zu können, denn sonst steht er  ja eher selbst auf dem Speiseplan des Uhu.